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Beschwerde

Bürgerinitiative Rundbunker

i.V. der Anwohner
Friedrich Bischoff
Brunsteinstr. 9
44789 Bochum


An den
Rat der Stadt Bochum
44777 Bochum



Verteiler:
Oberbürgermeisterin



Anregung und Beschwerde nach §24 GO
In Sachen Aufstockung des Rundbunkers an der Universitätsstraße
Bebauungsplan Nr. 849


Sehr geehrte Damen und Herren,


Hiermit beschweren wir uns
über das Vorhaben, den Rundbunker aufzustocken, bzw. zu überbauen.

Wir beschweren uns
darüber, dass 25 von 29 der dort extra zum Zwecke der Begrünung gepflanzten Bäume wegen der geplanten Überbauung des Bunkers gefällt werden sollen, um die vorgeschriebenen Parkraumnachweise zu erlangen.

Wir beschweren uns
über das Vorhaben, einen bereichsunüblichen Hochhausbau zu genehmigen, der nicht der durchschnittlichen Bauhöhe unseres Ortsteiles entspricht.

Wir beschweren uns
über die voraussehbare extreme Schattenbildung bzw. auch über prognostizierbare Reflexionszonen.

Wir beschweren uns
über die punktuelle Änderung des bestehenden Planungsrechtes mit dem einzigen Zweck, den Bau des Hochhauses zu ermöglichen.

Wir beschweren uns,
dass die Abstandsflächen nicht eingehalten werden.

Wir beschweren uns
über die Herbeiführung von Nutzungskonflikten.

Wir beschweren uns
darüber, dass erst mit dem Hochhausbau die Verbesserung der dringend notwendigen Kanalbaumaßnahmen erfolgen soll, bzw. die der Daseinsvorsorge erforderlichen zusätzlichen Kanäle erst in diesem Zusammenhang verlegt werden sollen.

Wir beschweren uns,
dass die wirtschaftlichen Belange der Exzenterhaus GmbH bevorzugt und die privaten Belange der anwohnenden Bürger missachtet werden.

Wir beschweren uns
über voraussehbare verkehrliche Probleme, die mit der Schaffung von Parkplätzen mittig der Universitätsstraße zu erwarten sind.

Wir beschweren uns,
dass eine alternative Nutzung des Bunkers nicht vorgesehen ist, bzw. bereits seit Jahren Nutzungskonzepte wegen fehlender Parkplatznachweise schon im Vorfeld abgelehnt wurden.

Wir beschweren uns,
dass im Ergebnisprotokoll der Bürgerversammlung am 14.11.06 mit keinem Wort die allgemeine Ablehnung der betroffenen Anwohner erwähnt wurde.

Wir beschweren uns
über die Darstellung der Gesamtsituation – wie in der Versammlung geschehen – nach der es in Bochum nur geringe Büroflächen-Leerstände gäbe.

Wir beschweren uns,
dass in der Versammlung anders lautende, beschönigte Zahlen genannt wurden, als in der tatsächlichen Planung vorgesehen sind.

Wir regen an,
alle in der Vergangenheit eventuell getätigten Abmachungen in Sachen Turmbau zu kündigen. 

Wir regen an,
der Rat möge beschließen, die Satzung nicht zu Gunsten der Exzenterhaus – GmbH zu ändern.

Wir regen an,
den Bebauungsplan nicht dahingehend abzuändern, nur um einen Turmbau zu ermöglichen.

Wir regen an,
der Rat, die Oberbürgermeisterin und die Verwaltung mögen ihre Einstellung noch einmal überdenken, um sich zum Wohle der betroffenen Bürger gegen den Turmbau auszusprechen und dementsprechend zu befinden.

Wir regen an,
dass sämtliche städtischen Bestrebungen, Planungen und Tätigkeiten in Sachen Turmbau sofort eingestellt werden.

Wir regen an,
dass sämtliche Gesetze, Verordnungen und Vorschriften, die im Zusammenhang mit der Planung, Ausführung, dem Bau und Betrieb des Hochhauses stehen, genauestens überprüft und deren Einhaltung zwingend, vollständig und ausnahmslos eingehalten werden müssen. Dies betrifft vorrangig Abstandsflächen, Einwirkungen von Licht und Schatten, Stellplatznachweise, Verkehrsregelungen der Zufahrt und die feuerwehrtechnischen Belange wie ausreichender Freiräume und der Zufahrtsgestaltung.

Wir regen an
dass die dringend notwendigen Kanalbaumaßnahmen in unserem Bereich nicht vom Bau des Turmbaus abhängig gemacht werden.


Begründung:

Dass der Bunker nach verschiedenen Zwischennutzungen seit Jahren leer steht und wegen des geringen Angebotes an Geschossfläche in den einzelnen Etagen keine Folgenutzungen zugelassen haben soll, liegt nicht an Geschossen, sondern einzig daran, daß eine Parkmöglichkeit , bzw. eine Be – und Entladestelle vor dem Bunker bisher nie eingeräumt oder angedacht wurde.
Der Bunker dient in seinem jetzigen Zustand bereits als denkmalgeschütztes Wahrzeichen Bochums und gleichzeitig als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung, Hass und Gewalt. Mit jeder äußerlichen Abänderung in Form von An – oder Aufbauten oder farblicher Umgestaltung wird dieser Mahnmal - Charakter zerstört, verharmlost und verdrängt.

Die Befürchtung der Anwohner, bei der Planung des Bauvorhabens völlig
ignoriert zu werden, hat sich bestätigt.
Das Protokoll der Bürgeranhörung vom 14.11.2006 erwähnt mit keinem Wort
die bis auf eine Ausnahme vollzählige Ablehnung des vorgestellten Projekts
durch die anwesenden Bürger (s. Protokoll).
Die Anwohner im Gutachten als „Schutzgut Mensch" auf die gleiche Stufe zustellen mit „Biotoptypen" oder „Kulturgüter und sonstige Sachgüter", kennzeichnet den Stellenwert, der den Bürgern in der gesamten Planung eingeräumt wird (s. Gutachten 12.2.1).
Die Anwohner sehen den Grundsatz des Gemeinwohls missachtet. Ziel aller
Bemühungen ist hier ausschließlich das „Wohl" der Betreibergruppe. Diese
aber besteht aus profitorientierten Investoren und prestigeorientierten
Stadtplanern. Sie handelt im Eigeninteresse und verkörpert keineswegs die
Gemeinschaft Bochumer Bürger. Von einem öffentlichen Interesse kann also keine Rede sein. Das ganze Gegenteil ist der Fall. Ähnlich sieht es wohl auch die Bezirksvertretung Bochum Mitte, die schon am 22. Juni 2006 allein die Aufstellung des Bebauungsplans abgelehnt hat.
Bei allem Verständnis für das Bemühen der Stadt, ihre Attraktivität zu steigern, wird hier das falsche Gebäude am falschen Platz geplant. Bürgerzitate stadtweit: „Aprilscherz", „Schnapsidee", „Schwachsinn", „Größenwahn".
Der Bunker besitzt eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Diese wurde besonders sichtbar am „Tag des offenen Denkmals". Um das Bunkerinnere zu sehen  und  zu  erleben,  bildete  sich  während  des  gesamten Besichtigungszeitraums eine Menschenschlange, die über eine Stunde Wartezeit in Kauf nahm.
Die Anwohner verurteilen das mangelnde Geschichtsbewusstsein der Planer. Sie akzeptieren nicht, dass aus Profitgründen der Bunker als Fundament genutzt werden soll, um die Kosten für den Bau eines neuen Fundaments einzusparen. Somit wird der Bunker zum bestimmenden Faktor für die Wahl des Standorts, ohne Rücksicht auf die dort lebende Bevölkerung. Der Bunker, einst zum Schutz der Bevölkerung gebaut, wird nunmehr als Bedrohung empfunden.
Mit Empörung erfahren die Bochumer Bürger und nicht nur die Anlieger, dass zusätzlich zur Schaffung nur eines Teils des geplanten Parkraums die Mittelinsel der Universitätsstraße südlich des Bunkers als Parkplatz genutzt werden soll. Dass dazu 25 von 29 der dort stehenden Bäume gefällt werden müssen - und das inmitten eines Wohngebietes - übersteigt jegliches Verständnis. Gleiches gilt für den Umbau der Insel nördlich des Bunkers. Die in dem gesamten Bereich zu Tage tretende Enge macht deutlich: Es gibt keinen Platz, der so ungeeignet ist für ein solches Projekt wie dieser. Zugleich wird hier deutlich, mit welch mangelnder Sensibilität und mangelndem Sachverstand vorgegangen wird.
Zum gesetzlich vorgeschriebenen Abstand nur soviel. Zitat aus der
Beschlussvorlage (6.6): „Gegenüber den Gebäuden Universitätsstraße 75, 77, 79 und Brunsteinstraße 1 käme es bei Anwendung des § 6 Abs. 5 und 6 BauO NRW darüber hinaus zu einer Überdeckung der Abstandsflächen zwischen den Gebäuden, bzw. auch die Gebäude selbst würden durch die Abstandsfläche des Hochhauses teilweise überdeckt".
Nach Ansicht der Bürger wird hier die Chance sinnlos vertan, nach Wegfall
des Schienenverkehrs die beeindruckende Gestaltung der Universitätsstraße mit ihrem Baumbestand von der Wasserstraße bis zum Bunker jetzt unter Einbeziehung desselben bis zum Südring fortzuführen. So könnte eine „Cityradiale" entstehen, die der Stadt wirklich zur Ehre gereichen würde. Die Betreibergruppe jedoch arbeitet wie die sprichwörtliche „Axt im Walde". Ihr scheint nicht bewusst zu sein, dass Bochum weder Manhattan noch Frankfurt oder Berlin ist. Offensichtlich verwechselt der Berliner Architekt die Universitätsstraße mit der Straße des 17. Juni und der Siegessäule in Berlin.
 
Sachgründe:
Die ortsübliche städtebauliche Entwicklung wird mit einem 91 Meter Hochhaus empfindlich und in einschneidender Form gestört.
Ein die anliegenden Gebäude weit überragender Turm direkt vor der Haustür stellt einen extremen bedrohlichen Anblick dar.
Dadurch, dass eine zu geringe Abstandsfläche vorhanden ist, werden die vorhandenen Wohnhäuser abgewertet.
 
Der Zusammenhang zwischen dem Bau des Turms und der Wohnsiedlung am Steinring (120 Wohneinheiten), die den Bereich Oskar-Hoffmann-Str./ Brunsteinstr. / Universitätsstr. in unverantwortlicher Weise belasten wird (Wasser, Verkehr, Parkplätze), bleibt in der Planung unerwähnt.
Der Turmbau wird diese Belastung noch wesentlich verstärken.

Wasser:
Die Neuverlegung der Kanalrohre durch die Brunsteinstr. über den Steinring
bis zum Glockengarten hat dazu geführt, dass jetzt bei jedem stärkeren Regen das Wasser durch die Abflussrohre in die Keller gepresst wird. Da das Wasser ebenso aus den Gullys austritt, laufen die Keller zusätzlich noch von außen voll. Diese Tatsache findet in der Bauplanung nicht die geringste Beachtung.
Auch wenn für den Turm der Bau eines weiteren Kanalsstrangs geplant ist, so ändert das nichts an der Gesamtsituation. Es bleibt allerdings die Frage offen, warum erst im Zusammenhang mit dem Bau des Turms dieser zweite Kanalstrang geplant ist; die Notsituation besteht bereits seit ca. zehn Jahren, eben seit der Neuverlegung der Kanalrohre.
Der durch die gewaltige Baumasse entstehende hydrostatische Druck, der das Grundwasser noch zusätzlich in die nicht abzudichtenden Keller presst, wird in der Planung nicht erwähnt.

Stellplätze:

Für geplante 400 Personen, die der Turm einmal aufnehmen soll, wollen die Betreiber nach anfänglichen 130 Stellplätzen nunmehr 110 Stellplätze einrichten, d.h. ca. ein Stellplatz für vier Personen. Unrealistischer geht es nicht mehr. Selbst wenn nur jede zweite Person das Auto benutzen würde, entstünde bereits ein Defizit von 90 Stellplätzen. Da aber die vorhandene Fläche - Mittelinsel der Universitätsstr. (s. oben) - nicht einmal für die Einrichtung von 110 Stellplätzen ausreicht, ist die Misere vorgezeichnet
Völlig außer Acht gelassen wird hierbei der Parkplatzbedarf, der durch den von den Planern erwartete Besucherstrom entsteht. Lt. VV BauO NRW muß bei erhöhtem Besucherverkehr pro 20 – 30 m² 1 Stellplatz nachgewiesen werden. Dies würde bedeuten, daß rund 171 Stellplätze notwendig wären und das nur unter Zugrundelegung der reinen vermietbaren Fläche. Da auf der Internetseite der Exzenterhaus GmbH eine Bruttofläche von ca. 6860 m² ausgewiesen wurde, müßte das Stellplatzangebot realistisch bei 228 Stellplätzen liegen.
 Die vorhandenen Parkplätze in allen Straßen des Wohnviertels reichen allein für die Anwohner bei weitem nicht aus. Hinzu kommt die große Zahl der täglich hier parkenden Fremdparker. Es herrscht bereits jetzt akute Parkplatznot. Die Zahl der geplanten Stellplätze in der neuen Wohnsiedlung am Steinring deckt ebenfalls nicht den künftigen Bedarf, weder für die Bewohner noch für deren Besucher, d.h. aus der akuten Parkplatznot wird ein Chaos.
Trifft der durch den Turm entstehende zusätzliche Parkplatzbedarf auf das bereits vorhandene Chaos, so wird aus dem Chaos eine Katastrophe.


Verkehr:
Durch das höhere Verkehrsaufkommen nach Bezug der Wohnsiedlung werden alle Straßen im Wohnbereich zusätzlich belastet; hier besonders die Brunsteinstraße. Dieser Verkehr und der durch den Turm entstehende Zusatzverkehr treffen genau im Bereich des Bunkers aufeinander und potenzieren das Problem.

Sonne, Licht und Schatten:
Im Gutachten zur „Belichtung und Besonnung" der Beschlussvorlage (6.6.4) wird das eigentliche Problem nicht einmal erkannt. Die hier mit vielen Zahlen belegte „Verschattung" der östlichen Häuserfront durch den Bunker ist den Anwohnern hinreichend bekannt, vielen bereits seit 1942. Schließlich leben sie hier in den Häusern. Nicht die bekannte Verschattung durch den Bunker, sondern die Verschattung durch den künftigen Turm und zwar im gesamten Bereich östlich des Turms über die Wilhelm-Engel-Straße hinaus bis zum Steinring ist das eigentliche Problem und löst die Proteste der Bürger aus. Hier befinden sich die Einrichtungen, die für die Anwohner Lebensqualität bedeuten: Balkone, Terrassen, Rasenflächen, Gartenanlagen mit Blumen, Büschen, Bäumen, Gewächshäusern etc.. Der Turm würde in den Monaten Oktober bis März die Sonne, die dann kaum über die Häuserzeile der Universitätsstr. hinweg scheint, völlig aussperren. In den Sommermonaten würde die Verschattung durch den Turm in Verbindung mit der Häuserzeile zu einem „Sonnenuntergang" in den Nachmittagsstunden führen, je nach Sonnenstand. Die negativen Auswirkungen der geplanten nächtlichen Illuminierung des Turms auf die Anwohner werden nicht erwähnt. Auch das Lebensgefühl, das sich unter den Augen des „großen Bruders" zwangsläufig verändern wird, findet keine Beachtung (s. o. das „Gut Mensch").

Völlig unberücksichtigt bleibt auch das Problem eventueller Reflexionszonen, die durch spiegelnde Glasflächen entstehen können. Bei höherem Sonnenstand sind Lichtreflexe in den anliegenden Wohnungen und dem Umfeld nicht auszuschließen. Zudem können Spiegelungen die auf dieses Gebäude zufahrenden Verkehrsteilnehmer gefährden.

Baustelleneinrichtung:
Da straßenseitig kein Spielraum für die Baustelleneinrichtung besteht, ergibt sich die Befürchtung, daß die Straße wieder einmal halb– oder ganzseitig gesperrt werden muss. Die Anwohner erduldeten bereits klaglos den Bau der U-Bahn, mit dem Wissen, daß diese nach Fertigstellung dem Gemeinwohl dient. Eine Baumaßnahme, einhergehend mit Verkehrsengpässen und weiteren unzumutbaren Belastungen noch einmal zu ertragen, nur um eine profitorientierte GmbH zu fördern, findet hier keine Akzeptanz

Sicherheit:
Mit zunehmender Höhe ist ein größerer Sicherheitsbereich erforderlich. Hier sehen sich die Anwohner, die sich innerhalb dieses Sicherheitsbereiches aufhaltern müssen, einer akuten Gefährdung ausgesetzt.
 

Fußgänger:
Mit einer Baustelleneinrichtung wäre die Möglichkeit der Nutzung des Fußgängerüberweges direkt vor dem Bunker nicht mehr gegeben. Auch dies stellt eine besondere Benachteiligung dar und wäre eine zusätzlich belastende Nebenerscheinung.


Die Anwohner sehen sich genötigt, im Falle der Umsetzung des Bauplans die hierdurch entstehende Wertminderung für Wohngebäude und Grundstücke feststellen zu lassen und dem Bauträger in Rechnung zu stellen. Die Anwohner werden die Einschränkung ihrer Wohn- und Lebensqualität nicht widerspruchslos hinnehmen. Sie sind nicht bereit, ihr künftiges Leben unter einem gläsernen Sarg zu verbringen, dem aller Voraussicht nach das gleiche Schicksal beschieden sein wird, wie manch anderen Prestigeobjekten jüngster Vergangenheit, nämlich: Leerstand, Öde, Tummelplatz für Billiganbieter.
Die Anwohner gehen davon aus, dass die Mandatsträger im Rat der Stadt Bochum ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgern, denen sie ihr Mandat zu verdanken haben, nachkommen werden. Diese bitten sie, sich vor Abgabe ihres Votums sehr deutlich und in aller Konsequenz vor Augen zu führen, wie sie sich ganz persönlich entscheiden würden, setzte man ihnen in einer Entfernung von wenigen Schritten ein solches Monstrum vor die eigene Haustür.



Bochum den 12.09.2007


Friedrich Bischoff (Sprecher)

Renate Stumpf

Vera Renzewitz
 


44789 Bochum




 

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